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13. August - Die Mauern

Traditionell seit 1961 ist dies der Tag, aller bürgerlichen Medien über jeglichen Fortschritt in der Welt zu wettern

Also ich kenne viele Mauern. Alle Mauern grenzen etwas ein oder aus. Es gab auch mal eine Mauer zwischen zwei Deutschen Staaten, nämlich der DDR und der BRD. Fakt ist, dass dem Bau dieser “Mauer” die Wiederbewaffnung der BRD voran ging, der Kalte Krieg damals richtig angefacht wurde. Unserem möchte gern Kriegern wurde signalisiert, bis hier und nicht weiter. Einige Monate vor dem Bau der “Mauer”, wurde eine in der USA vorbereitete Invasion (Schweinebucht) Cubas, vom Cubanischen Volk zurückgeschlagen. Selbst die sogenannte Kuba-Krise wurde, auch durch dem Vorhandensein der “Mauer” relativ schnell entschärft. Des weiteren war die Zeit um den 13.08.1961, auch die Zeit in der die USA ihren Völkermord an das Vietnamesische Volk auf brutalster Weise ausweitete. Auch bewirkte die “Mauer”, dass bis in den neunziger Jahren sich offiziell kein Bundesdeutscher Soldat ans blutige Gemetzel beteiligte, heute ist die BRD nunmal wieder Besatzungsmacht in aller Welt. Also, ich finde diese ganze Geschichtsklitterung seitens der herrschenden Medien sehr bedenklich, da ja nicht alle Journalisten und Reporter beim Geschichtsunterricht nur gepennt haben oder unter Alzheimer leiden können.

Interessanter wäre es doch mal über die aktuellen Todesmauern zu berichten, etwa über die US-Amerikanische zu Mexiko oder die Israelische in den Besatzungsgebieten. Wenn man lange sucht wird man fündig:

 

04.12.2009 - german-foreign-policy - Mit Intelligence gegen Flüchtlinge

BERLIN/BRUXELLES/FÜRSTENFELDBRUCK (Eigener Bericht) - Die Europäische Union plant mit Hilfe deutscher Firmen eine drastische Verschärfung ihres schon jetzt exzessiven Grenzregimes. Vorgesehen ist, in jedem Mitgliedstaat sogenannte Nationale Kontrollzentren zur Flüchtlingsabwehr einzurichten und diese mit der EU-Fluchtabwehrbehörde FRONTEX zu vernetzen. Besonderer Beobachtung will Brüssel diejenigen Gebiete unterwerfen, die den Außengrenzen "vorgelagert" sind; mit Hilfe modernster Überwachungstechnologie sollen "neue Migrations-Trends" sowie angebliche "Risiken" und "Bedrohungen" an den Grenzen identifiziert werden. Planungsgrundlage ist eine Studie, die von der deutschen Elektroniksystem- und Logistik-GmbH (ESG) durchgeführt wird. Der transnational operierende Rüstungskonzern zählt den Bereich "Spionagetechnik" ("Intelligence") zu seinen zentralen Geschäftsfeldern. Bereits seit vier Jahrzehnten fungiert die ESG als Dienstleister für die bundesdeutsche Polizei und die Bundeswehr. Das Unternehmen entwickelt sowohl Überwachungssysteme für Hubschrauber als auch elektronische "Feuerleitstellen", die der deutschen Artillerie den Beschuss von feindlichen Kräften ohne direkte Sichtverbindung ermöglichen. Mehr dazu (84 KB)

Lesen sie auch eine Pressemitteilung der ESG dazu:

ESG führt EU-Studie zu Grenzüberwachung durch

Die ESG führt seit Januar 2009 eine technische Studie zur zukünftigen EU-Grenzüberwachung (EUROSUR) durch.

Fürstenfeldbruck, den 19. Oktober 2009

Die Verhinderung unerlaubter Grenzübertritte, die Erhöhung der Inneren Sicherheit der EU durch Eindämmung der grenzüberschreitenden Kriminalität und die Verringerung der Zahl von Menschen, die bei dem Versuch illegal in die EU einzuwandern sich in Lebensgefahr bringen, sind die Ziele des Aufbaus eines Europäischen Grenzüberwachungssystems (EUROSUR).

Die „Technische Studie zur Entwicklung von Konzepten für eine Grenzüberwachungsinfrastruktur, ein sicheres Kommunikationsnetz und ein Informationsbild des Grenzvorbereichs im Rahmen eines Europäischen Grenzüberwachungssystems“ wurde von der Generaldirektion für Justiz, Freiheit und Sicherheit der Europäischen Kommission Anfang 2009 an die ESG vergeben. Mehr dazu (36 KB)

 

10.11.2009 - german-foreign-policy - Wie in der Zeit nach Bismarck (II)

BERLIN/WASHINGTON (Eigener Bericht) - Zum zwanzigsten Jahrestag des Mauerfalls verlangt die deutsche Kanzlerin eine Neuordnung der Welt. Die Vereinigten Staaten müssten bereit sein, sich multinationalen Organisationen unterzuordnen, erklärte Angela Merkel am gestrigen Montag bei einer Konferenz über die Folgen des Zusammenbruchs der DDR. Ohne "mehr multilaterale Zusammenarbeit" werde es "keine friedliche Welt" geben. Die Äußerungen der Kanzlerin verleihen dem bundesdeutschen Bestreben der letzten 20 Jahre Ausdruck, die globale Hegemonie der USA zu brechen und selbst zur Weltmacht zu werden. Ihnen liegt ein beträchtlicher Machtzuwachs zugrunde, den Berlin sich in den vergangenen Jahren mit einer hartnäckigen Expansionspolitik erkämpft hat - auch unter Rückgriff auf militärische Mittel. In Washington, das 1990 die Übernahme der DDR durch die Bundesrepublik gegen Widerstände in Großbritannien sowie in Frankreich durchgesetzt hatte, werden im Umfeld der Jubiläumsfeiern kritische Stimmen gegenüber dem Rivalen laut. Deutschland sei "mächtiger, einflussreicher, dominanter denn je", heißt es in der US-Presse. Kritiker warnen angesichts des Berliner Dominanzstrebens, Deutschland sei "schwierig" und bis heute "nicht zur Ruhe gekommen". Mehr dazu (44 KB)

 

03.11.2009 – jw -Stein statt Brett vorm Kopf

brettDrei würdige Repräsentanten des vereinten Deutschland stellten am Montag in Berlin einen Prachtband über den Endsieg vor (v. l.): Bild-Chefredakteur Kai Diekmann, der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) und der Maler Markus Lüpertz. Das Bilderbuch heißt »Die Mauer/The Wall«, wird von Diekmann herausgegeben und enthält ein Stück der »Mauer«, deren Bezeichnung als »antifaschistischer Schutzwall« angesichts von Herausgeber und Vorstellungshelfern nachträglich doch noch gerechtfertigt erscheint. Das Buch ist jedenfalls nur für Führungskräfte gedacht, die Masse kriegt es nicht: Auflage 550, Preis 1989 Euro. www.jungewelt.de/2009/11-03/059.php

 

Die offiziellen Folterpraktiken der USA, bei CIA und US- Armee.

Das Folterhandbuch der Amerikaner jetzt in der deutschen Fassung. Übersetzt im Auftrag von Ulla Jelpke MdB DIE LINKE - Pressemitteilung (60 KB)

KUBARK - Das Folterhandbuch (440 KB)

 

Bethlehem stirbt, während die Welt schweigt - ein Weihnachtsgruß -24.12.2007

Liebe Freundinnen und Freunde,

Bethlehemvon den Wiener 'Frauen in Schwarz' erreicht uns ein Weihnachtsgruss, der sich mit der Wiege der Christenheit befaßt, der 'Hauptstadt von Weihnachten' - wie es ihr ehemaliger Bürgermeister Hanna J. Nasser genannt hat. Die 'Frauen in Schwarz' thematisieren die Situation Bethlehems mit der ca. 10 Meter hohen Mauer, mit der die Stadt umgeben ist: "Israel ist dabei, die heilige Stadt in ein Freiluftgefängnis zu verwandeln... Nach Unterlagen der UN wird Bethlehem von 78 Hindernissen, einschließlich 10 militärischen Kontrollpunkten und 55 Straßensperren umgeben. Die Mauer, die mit Milliarden Dollar amerikanischer Steuerzahler bezahlt wurde, schneidet Bethlehems Bevölkerung von wichtigen sozialen Diensten, Schulen und Arbeitsplätzen ab."

Und die Frauen fragen: "Wer ist für diese Situation im Heiligen Land verantwortlich?", um zu antworten: "Wir alle sind dafür verantwortlich. Die USA liefert das Geld... Israel hat diese Mauer gebaut, die ein Hindernis für den Frieden ist, während die Welt schweigt. Während alle Welt an Weihnachten Lieder singen wird, in denen Bethlehem als Geburtsort Jesu eine Rolle spielt, scheint es ihr nicht klar zu sein, dass die Stadt jetzt von Mauern, militärischen Wachtürmen und illegalen jüdischen Siedlungen umgeben ist. Bethlehem ist im Begriff zu sterben." Mehr dazu (38 KB)

 

Die Mauer rund um Bethlehem

Zack Sabella, 14.3.05

Es bricht mir das Herz, wenn ich jeden Morgen nach Bethlehem fahre und Zeuge werde, wie wieder ein neuer Betonblock der sog. israelischen Sicherheitsmauer hinzugefügt wird. Zoll um Zoll blockiert die Breite der Mauer die Hauptstraße, die ins Herz der Stadt Bethlehem, dem Geburtsort von Jesus Christus hineinführt. Wenn ich meinen Blick zu den Hügeln rund um Bethlehem und den benachbarten Orten schweifen lasse, finde ich sie: eine 8 Meter hohe Mauer starrt mich an und lässt in meinen Erinnerungen die letzten vier Jahre des Konfliktes an mir vorbeiziehen und wie Bethlehem, die Wiege der Christenheit, nun zu einem großen, übervölkerten Gefängnis geworden ist. Mehr dazu (105 KB)

 

junge Welt, 13. August 2007 - Mehr Tote an der Mauer

Verschärfung des Grenzregimes im Süden der USA zeigt gewünschten Erfolg: Es sterben mehr Menschen, und es kommen weniger Migranten aus Mexiko

Von Gerold Schmidt, Mexiko-Stadt

Seit Monaten mehren sich die Hinweise, daß das verschärfte Grenzregime im Süden der USA mit Mauerbau und intensiveren Kontrollen mehr Todesopfer fordert. Gleichzeitig gelingt es derzeit offenbar weniger Menschen, die Grenze zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten außerhalb der offiziellen Übergänge zu überqueren. So erhöhte sich laut der Tageszeitung USA Today und nach Angaben der Organisation »Humane Borders« sowie örtlicher Behörden allein im Grenzgebiet des US-Bundesstaates Arizona und des mexikanischen Staats Sonora die Zahl der Todesopfer in den Monaten Januar bis Juli im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22 Prozent auf 155. Mehr dazu (11 KB)