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Cross Border Leasing (CBL)

Riskante Geschäfte mit öffentlichem Eigentum

28.09.2009 – IDW - Riskante Geschäfte mit öffentlichem Eigentum

Viele deutsche Kommunen haben seit den 1990er Jahren Teile ihrer Infrastruktur an US-amerikanische Investoren verleast, um ihre klammen Finanzen aufzubessern. In der gegenwärtigen Krise wird das von Anfang an problematische Geschäftsmodell des Cross Border Leasing indes zur finanziellen Bedrohung für die Kommunen. Eine aktuelle Deutschlandkarte des Leibniz-Instituts für Länderkunde zeigt, wo und in welchem Umfang solche hoch riskanten Verträge abgeschlossen wurden.

Mehr als 50 deutsche Kommunen und Zweckverbände haben seit 1995 öffentliches Eigentum in so genannte Cross Border Leasing-Verträge mit US-amerikanischen Investoren eingebracht. Während das hoch spekuklative Geschäftsmodell kurzfristige finanzielle Vorteile versprach, wird es heute in einem Atemzug mit faulen Hypothekenkrediten genannt. Wo in Deutschland Müllverbrennungsanlagen, Einrichtungen der Wasserver- und -entsorgung, Verkehrsinfrastruktur oder Krankenhäuser verleast worden sind, zeigt die jetzt in Nationalatlas aktuell erschienene Karte des Leibniz-Instituts für Länderkunde (IfL) zum Thema Cross Border Leasing (CBL). Mehr dazu (24 KB)

 

Was ist Cross Border Leasing genau? (60 KB)

karte-klein

 

Große Übersichtskarte-BRD CBL-Vertragsabschlüsse von 1995-2003 (936 KB)

 

Grundprinzip eines CBL-Geschäfts (364 KB)

 

Transaktionsvolumen von 1995-2003 (204 KB)

 

Risiken der CBL-Verträge (408 KB)

 

Glossar (36 KB)

 

Information-Quellen (48 KB)

 

Zur Pressemitteilung des Leibniz-Institut für Länderkunde