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Hotel Bilderberg

Hotel-Bilderberg-klDieses schmucke Hotel Bilderberg in den Niederlanden, genießt seit 1954 Weltruf, einen Hauch des Geheimen und der fortdauernden Verschwörung durch den weltweiten Geldadel.

19. Mai 2009 - jw - Hintergrund: Bilderberg

Die Bilderberger treffen sich seit 1954 einmal im Jahr zu einer dreitägigen Konferenz unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Der Elitezirkel hat seinen Namen von dem Hotel in dem das erste Treffen stattfand:dem Hotel de Bilderberg in der niederländischen Stadt Oosterbeek. Die CIA finanzierte die erste Konferenz. Aus welchen Mitteln die Tagungen heute finanziert werden, ist unklar. Zwar betonen die Bilderberger, da die Tagungen privat seien, andererseits wurden immer wieder neben den privaten Sicherheitskräften auch staatliche beobachtet, die die Konferenzen abschirmen. Beim Treffen 2005 in Rottach-Egern am Tegernsee war ein Großaufgebot der deutschen Polizei im Einsatz. Bisher hat sich kein deutscher Politiker für die Kostenfrage interessiert. Mehr dazu (16 KB)

 

Hier geht es zur Teilnehmerliste dieses Elite-Geheimtreffen für 2009 (geladene, aber verhinderte Gäste sind mit einem “-” Zeichen versehen). (32 KB)

Einige Erlebnisberichte von Journalisten gibt es unter: http://alles-schallundrauch.blogspot.com/

 

19. Mai 2009 - jw - Elite fern der Demokratie

elite fernDie Bilderberger möchten im geheimen agieren. Doch das jüngste Treffen in Griechenland erhielt öffentliche Aufmerksamkeit – es gab Proteste und Presseberichte - Marcus Klckner

Wie seit mehr als einem halben Jahrhundert, so versammelten sich auch dieses Jahr Teile einer international agierenden Machtelite zur sogenannten Bilderberg-Konferenz. Das Elitetreffen fand in der vergangenen Woche im Astir Palace Hotel in einer abgelegenen Küstenregion statt, gut 35 Kilometer entfernt von Griechenlands Hauptstadt Athen. Vom 14. bis zum 17. Mai tagten die Bilderberger, wie die Mitglieder des Zirkels genannt werden, abgeschottet von der Öffentlichkeit. Doch während in den vergangenen Jahrzehnten die geheime Zusammenkunft nahezu perfekt gelang und nur von einer Handvoll Journalisten alternativer Medien verfolgt wurde, kam es diesmal anders. Mehr dazu (24 KB)

 

19. Mai 2009 - jw - »Kontakte bleiben intransparent«

Geheimtreffen von Politikern und Konzernvertretern haben in einer Demokratie nichts zu suchen. Gespräch mit Hans-Jürgen Krysmanski - Marcus Klöckner

Hans-Jürgen Krysmanski ist emeritierter Professor für Soziologie an der Universität Münster und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats von ATTAC. Im Verlag Westfälisches Dampfboot ist von ihm das Buch »Hirten & Wölfe. Wie Geld- und Machteliten sich die Welt aneignen« erschienen

Sie setzen sich seit Jahren mit Elitenetzwerken auseinander. Was hat es mit den Bilderberg-Konferenzen auf sich?

Die Bilderberg-Konferenzen mit ihrer langen transatlantischen Geschichte waren immer dazu da, den Primat der Politik zu testen, Politiker mit den strategischen Überlegungen der Großkonzerne vertraut zu machen und nicht zuletzt Politikerinnen und Politiker in die Welt der wirklich relevanten Machtnetzwerke zu integrieren. Nicht allzu sehr, aber doch so, daß diese Vertreter der politischen Elite sich gebauchpinselt fühlen und ihren Status in den Parteienoligarchien verteidigen können. Zum Beispiel, indem sie auf einmal zu Hause demonstrieren, wie sehr sie sich zu »Weltpolitikern« gemausert haben. Mehr dazu (20 KB)

 

19. Juli 2008 - jw - Kein Privatvergnügen

Nach den Berichten über die sogenannte Bilderberg-Gruppe (siehe jW vom 4.6.2008) fragen zunehmend mehr politisch interessierte Bürger, warum Abgeordnete vom Bundestag bezahlt werden, um zu den »privaten«, geheim gehaltenen Treffen zu fahren. Auf abgeordnetenwatch.de erklärte dazu der CDU-Politiker Eckart von Klaeden:

Mich haben in den letzten Wochen zahlreiche Anfragen zu meiner Teilnahme an der diesjährigen Bilderberg-Konferenz erreicht, die ich wie folgt beantworte:

Die Bilderberg-Konferenz ist ein Treffen von Personen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien aus den USA und Europa. Auf der Konferenz können sie ungehindert und offen über aktuelle Probleme der Weltpolitik und -wirtschaft diskutieren. Daher ist die Tagung auch vertraulich und findet unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt. Dies ist die Vereinbarung unter allen Teilnehmern, die ich nicht brechen werde. Es werden dort aber selbstverständlich keine Beschlüsse gefaßt. Mich amüsieren die Unterstellungen und Spekulationen, die sich Jahr für Jahr mit der Bilderberg-Konferenz verbinden. Nichts davon ist wahr. Mehr dazu (16 KB)

 

04. Juni.2008 –jw - Nichtangriffspakt mit den Mächtigen

Auch deutsche Journalisten sind in die Bilderberg-Gruppe integriert - Marcus B. Klöckner

So mancher Journalist kommt da ins Schwärmen. »Ich habe nie empfunden, daß ich da Verrat an meiner Profession übe. Ich darf zwar nicht berichten über die Tagung, habe aber als Journalist meinen Nutzen davon. In diesen zwei, drei Tagen habe ich doch so viel gehört, was ich als Leitartikler in den nächsten sechs Monaten irgendwo unterbringen kann … Ein weiterer Vorteil. Man lernt Leute kennen, mit denen man dann abends an der Bar sitzt oder nachmittags in der Sauna. Später kann man dann halt anrufen«, sagte der langjährige Zeit-Chefredakteur Theo Sommer im vergangenen Jahr in einem Interview mit der internationalen Medienzeitschrift message über seine Teilnahme an den Bilderberg-Konferenzen. Mehr dazu (16 KB)

 

04. Juni 2008 - jw - Die Kulissenschieber

kulissenschieberWenn die Bilderberg-Gruppe zur jährlichen Konferenz einlädt, kommt das Who’s who der Geostrategen zusammen. Dieses Mal trifft sich der Elitezirkel in den USA - Marcus B. Klöckner

Die diesjährige Bilderberg-Konferenz findet laut Meldung eines holländischen Fernsehsenders vom 5. bis 8. Juni in Chantilly, im US-Bundesstaat Virginia statt. Bei dem Treffen handelt es sich um eine semi-geheime Zusammenkunft von Machteliten aus den westlichen Nationen. Für die unter völligem Ausschluß der Öffentlichkeit stattfindende Tagung mieten sich die als Bilderberger titulierten Teilnehmer in der Regel ein komplettes Hotel. Private und staatliche Sicherheitskräfte tauchen auf, um den Ort, an dem dann für drei Tage die große Weltpolitik auf der Agenda stehen wird, sicherheitstechnisch vorzubereiten. Das Gelnde des Hotels wird abgesperrt, so da nicht auf der exklusiven Teilnehmerliste stehende Personen keine Chance haben, auf das Areal zu gelangen. Mehr dazu (24 KB)

 

29. Dezember 2007 – jw - »Reichtum und Macht wirken lieber aus dem Stillen«

Reichtum und MachtGespräch mit Michael Hartmann. Über den Nutzen der Elitendiskussion für Eliten, soziale Auslese, Gefälligkeitsforschung und einflußreiche Zirkel - Markus Klöckner

Michael Hartmann (geb. 1952) ist Professor für Soziologie an der Technischen Universität Darmstadt. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Elitenforschung, Managementsoziologie, Industrie- und Organisationssoziologie

In den letzten Jahren taucht das Phänomen der »Eliten« immer wieder im öffentlichen Diskurs auf. In Talkshows ist von ihnen die Rede, in der Bildungspolitik sind Eliteuniversitäten in aller Munde, der Ruf nach Eliten, nach Spitzenleuten, die das Land vorwärtsbringen sollen, hallt immer mal wieder durch die Presse. Sie sind Elitenforscher. Was sind die Gründe für die augenscheinliche Popularität der Eliten?

Zunächst einmal war es vor einigen Jahren für die herrschenden Kreise noch recht schwierig, unverfänglich und offen den Begriff der Eliten zu verwenden, da die historische Dimension des Nationalsozialismus immer noch auch an lebenden Persönlichkeiten festgemacht werden konnte. Die Eliten in der Bundesrepublik konnten sich nicht so einfach mit dem Begriff schmücken, da rasch gefragt wurde, was diese Eliten in der Zeit zwischen 1933 und 1945 gemacht haben. Hinzu kommt: Seit 1989, seit dem Fall der Mauer hat sich auch die Rolle von Deutschland in der Welt gewandelt. Deutschland wollte nicht mehr nur die ihm seit 1945 zugewiesene Rolle spielen, sondern als gleichberechtigter Partner auf internationaler Ebene anerkannt werden. Mehr dazu (48 KB)

 

11. August 2007 - jw - Die stille Macht

Es muß nicht so laut, öffentlich und pomps wie beim G-8-Gipfel sein. Wenn sich die Bilderberger treffen, ist Diskretion oberstes Gebot - Marcus B. Klöckner

Seit über 50 Jahren gibt es sie schon. Einmal im Jahr konferieren sie unter Geheimhaltung für drei Tage in einem extra für diesen Zweck gemieteten und streng bewachten Hotel. Zu ihnen gehren hochrangige Politiker, fhrende Chefredakteure und Leitartikler genauso wie Spitzen aus Wirtschaft, Militär, dem akademischen Feld, ja sogar dem Restadel. Die Öffentlichkeit erfährt in aller Regel kaum etwas von diesen Treffen. Die Rede ist von den Bilderbergern, einem globalen Elitezirkel der besonderen Art. Mehr dazu (24 KB)

 

11. August 2007 - jw - Zaungäste der Eliten

Seit Jahren verfolgen einige wenige Journalisten die Treffen der Bilderberger. Ihre

Informationen veröffentlichen sie im Internet - Marcus B. Klöckner

Jim Tucker, Daniel Estulin und Tony Gosling gehören zu den regelmäßigen Gästen der Bilderberg-Treffen. Sie sind fast so eng mit Bilderberg verbunden, wie David Rockefeller oder Henry Kissinger. Natürlich nicht offiziell, nicht als legitime Mitglieder. Ob die Bilderberger sie kennen ist auch ungewiß. Und dennoch: Sie gehören dazu – als Zaungäste der Konferenzen. Jim Tucker, der ältere, kräftige US-Amerikaner begleitet die Treffen des Elitezirkels seit über dreißig Jahren. Seine Eindrücke und Fotos, die er sich während der Konferenzen verschaffte, genauso wie seine Informationen, an die er in seinen langjährigen Bilderberg-Recherchen gelangen konnte, veröffentlicht er hauptsächlich in der Zeitung American Free Press, einer ultrarechten, wöchentlich erscheinenden Publikation, in der die Angst vor einem Souveränitätsverlust der USA zum Kernthema gehört und die nicht frei von antisemitischen Untertönen ist. Im Jahre 2002 hat der britische Fernsehsender BBC eine Dokumentation zu Bilderberg produziert, in der auch Jim Tucker als Bilderberg-Jäger porträtiert wurde. In einem Interview, das er dem alternativen US-amerikanischen Filmemacher Alex Jones gab, sagte Tucker: »Es ist das Ziel der Bilderberger, eine Weltregierung zu schaffen. Sie sind die Elite, sie glauben sie können die Welt regieren, um ihre eigenen Interessen zu verfolgen. Wir sind für sie nur der ungewaschene Pöbel.« Mehr dazu (24 KB)

 

09. September 2005 - UZ - Liebling des Kapitals

Auf Einladung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) trafen sich zahlreiche Konzernchefs zu einem Informationsgespräch mit der CDU-Kanzlerkandidatin Angela Merkel. "Lange Zeit traute man Angela Merkel nicht zu, einen Draht zu den deutschen Konzernlenkern zu finden", schrieb die Financial Times Deutschland (FTD), "doch kurz vor der Wahl hat sie die meisten für sich gewonnen." Das sind die besten Voraussetzungen für "Angie", denn eine unumstößliche Regel in diesem Land ist, wie die FTD treffend schreibt: "Zur Kanzlerreife gehrt damals wie heute ein direkter Draht zu den Entscheidungsträgern in der Wirtschaft", womit klar wird, wer in diesem Land bestimmt und wo die Probleme von Kanzler Schröder liegen, der trotz einer "Wirtschafts-Initiative" an Sympathie beim Kapital verliert. Mehr dazu (24 KB)

 

20.01.2005 – jw - Jürgen Elsässer - »Die Trilaterale Kommission entscheidet alles«

»Weltregierung im Wartestand« legt die Richtlinien der Politik fest. Ihr Ziel: »Global Governance« – Weltherrschaft ohne Regierungen. Ein Gespräch mit Smilja Avramov - * Smilja Avramov ist Professorin für Internationales Recht in Belgrad

F: Sie sind vermutlich die renommierteste Völkerrechtlerin in Serbien und wurden von Slobodan Milosevic als Zeugin seiner Verteidigung aufgerufen. Sie schreiben auch Bücher über die Trilaterale Kommission und die Bilderberg-Gruppe – Themen, die in Deutschland eher Außenseiter beschäftigen. Wie paßt das alles zusammen?

Viele Leute wissen nicht, wie die Neue Weltordnung tatsächlich funktioniert. Um bei dem Thema zu bleiben, zu dem ich auch im Haager Prozeß ausgesagt habe, die Zerschlagung Jugoslawiens: Die letzte Entscheidung ist in der Bilderberg-Gruppe gefallen. Lord Carrington, der für die Europäische Gemeinschaft 1991/92 als Balkanbeauftragter aktiv war, war damals deren Präsident. Mehr dazu (20 KB)