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Der Kampf um Rheinhausen gegen Krupp und die Stahl-Mafia. Ein Video dazu.

Aus “Der Krupp-Komplex” vom WDR. Das Video dazu

Krupp während der Nazi-Zeit,

ein Video dazu.

Aus “Der Krupp-Komplex” vom WDR. Das Video dazu

Krupp zur Zeit von Willi II.  und Willi I. , der Kanonen-König.

Ein Video dazu.

Aus “Der Krupp-Komplex” vom WDR. Das Video dazu

Ihre Meinung, ihre Kritik, ihre Fragen sind mir immer Willkommen: mailto:webmaster@kalle-der-rote.de

Krupp - Deutsche Waffen, Deutsches Geld morden mit in aller Welt

Für den  ThyssenKrupp-Clan gilt wohl das Zitat aus dem “Kapital” besonders:

Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens. 

16.05.2012 – tagesspiegel.de – Thyssen-Krupp: Raus aus Amerika

Raus aus Amerika-kVon Alfons Frese - Thyssen-Krupp will die neuen Stahlwerke in Brasilien und in den USA verkaufen. Rund zehn Milliarden Euro hat der Essener Konzern investiert - ein Milliardengrab.

Berlin - So sieht das also aus, wenn „die Talsohle durchschritten“ ist: Die Aktie verliert fünf Prozent und liegt am Ende der Dax-Tabelle. Die gut gemeinten Worte von Heinrich Hiesinger, Vorstandsvorsitzender des Thyssen-Krupp-Konzerns, wirkten am Dienstagmittag verheerend an der Börse. Dabei „blicken wir verhalten optimistisch auf die zweite Jahreshälfte“, hatte Hiesinger anlässlich der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen verlauten lassen. Ein paar Stunden später kam der Knaller: Der Konzern kündigte den Verkauf der beiden Stahlwerke in Übersee an – und der Aktienkurs drehte ins Positive.

Das Geschäftsjahr des größten deutschen Stahlkonzerns läuft vom 1. Oktober bis zum 30. September – und es läuft wieder einmal nicht rund. Mehr dazu (120 KB)

 

13.05.2011 – UZ - PR-Gau

Der IG-Metall-Vorsitzende hat auf der Mai-Veranstaltung in Nürnberg betont, dass "die Beschäftigten mit ihren Opfern in der Krise und mit ihrer Arbeit den gegenwärtigen Aufschwung erst möglich gemacht" hätten. Statt Dank würden nun viele dafür von den Arbeitgebern mit Lohndumping, Arbeitshetze und Erpressungsdruck belohnt. "Dank"?

Eine etwas spezielle Form dieser Belohnung hatte sich ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger ausgedacht. 35 000 Kollegen weltweit sollen ihre Sachen packen. Allein in Deutschland 14 000. Thyssen möchte in Brasilien vom Boom der Schwellenländer profitieren und in den größten Markt der Welt, die USA, expandieren. Die Kosten der umstrittenen Werke in Rio und Mount Vernon/Alabama werden mit fast 11 Mrd. Euro beziffert. Dafür soll nun die Edelstahl-Sparte und wohl noch weiteres mehr verhökert werden. . Mehr dazu (16 KB)

 

Ganz aktuell (20.12.2007): Ich habe gerade erfahren, dass Krupp, also in diesem Falle die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung immer noch, wie zu Kaiser- und Nazizeit Sonderprivilegien im Staate geniesst. Die Stiftung hat quasi im Dezember 2007 die Macht im Gesamtkonzern übernommen und das Bundeskartellamt hat im Schnellverfahren nur mit dem Kopf genickt. Mehr dazu (12 KB)  

Essen wird industrialisiert

Friedrich Krupp gründet am 20. November 1811 mit zwei Teilhabern eine 41_k40_kFabrik zur Herstellung von Gussstahl nach englischem Qualitätsmaßstab und den daraus angefertigten Produkten. Wie es heute auch noch üblich ist, beginnt das ganze Unternehmen mit Industriespionage. Der feine Herr Krupp bereiste hierzu die britische Insel.

Die Firmengründer Friedrich Krupp (17. Juli 1787 - 8. Oktober 1826), Therese Krupp (28. August 1790 - 3. August 1850)

Zum vergrößern aller Bilder bitte auf die Bilder klicken!

08_kDer 1818/19 neu erbaute Schmelzbau der Gußstahlfabrik Friedrich Krupp in Essen.

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Krupp-Produkte, die jeder

kennt.

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Die Väterländische Anstalt, wie

sie jeder kennt.

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Pack schlägt sich nicht, es

verträgt sich gut.

19. Jahrhundert Preußen und das Deutsche Reich wachsen durch “Blut und Eisen”, die väterländische Anstalt auch, nicht nur in Essen. Der Standort Essen-Altendorf machte von 1853 bis ca. 1900 nachfolgende Entwicklungsphasen mit (1818 siehe oben):

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1853 Krupp schafft den Durchbruch     Ein paar Jährchen später, bei der          Mit dem Krieg gegen Frankreich            Um 1900 - Essen die Kruppsche

beim Eisenbahnbau.                              Eisenbahn boomt es. Die ersten            1870/71, kommt der Kanonenkönig       Kanonenstadt.

                                                            Stahlkanonen werden gebaut.               so richtig zum Zuge.

Die Zeit von 1932 bis 1947 und der Alptraum von fast 1.000 Jahren

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Gute Freunde helfen sich gegenseitig. Die Krupps mit dem Scheckbuch, die Nazis mit Wahnsinnsaufträgen. Hinter Hitler standen schließlich Millionen (in harter Währung). Krupp war natürlich auch Mitglied im Düsseldorfer Industrieclub (32 KB).

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Gute Freunde besuchen sich auch oft. Der “Führer” mal wieder auf Waffenschau beim Kanonenkönig - 1935

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Auch privat pflegte man regen Kontakt und kleine Geschenke erhalten die Freundschaft - Villa Hügel 1937

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Der Führer gratuliert Alfried persönlich zum 31. Geburtstag. Noch in der Nacht wird Alfried Parteimitglied. - Essen 1938

Nicht nur von Willi, auch vom Führer gab es eine LEX- Krupp. Krupp wurde AG mit einer Aktie, des Alleininhabers - 1943

Bomben und Granaten             Panzer und Geschütze        Kriegsflotte-Über- & Unterwasser. Krupp ist und bleibt der Hauslieferant in Sachen Tod und Verwüstung - Egal ob zu Wasser, zu Lande oder aus der Luft - Als Ausgleich gibt es dann ab dem 01.09.1939, natürlich weiter neben klingender Münze, Zwangsarbeiter in Massen.

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Eines der zahlreichen Zwangs- arbeiterlager (KZ) der Fa. Krupp

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Tod durch Arbeit - Kruppsche Zwangsarbeiter

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Zwangsarbeit auf einer Krupp-Werft

Kurz vor Kriegsende werden 520 arbeitsunfähige ungarische Frauen in den Tod nach Buchenwald transportiert

Zur Lage der Zwangsarbeiter bei der Firma Krupp. Aus dem Prozessakten von Nürnberg - Die Lage der ausländischen Arbeiter in den Arbeiterlagern der Kruppwerke ist mit allen Einzelheiten in einer eidesstattlichen Erklärung dargestellt, die in Essen, Deutschland, von Dr. Wilhelm Jäger, dem Oberarzt des Lagers, abgegeben wurde. Es ist Dokument D-288, US-202. (32 KB)

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1. April 1945, Essen ist befreit von der faschistischen Herrschaft. Die Suche nach Kriegsverbrecher beginnt. Auf der Villa Hügel wird man fündig, einer der schlimmsten, Alfried Krupp wird verhaftet. Er bezieht erstmal eine neue Unterkunft.

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Massengräber von Kriegsgefangenen werden die ersten Tage entdeckt. Die anschließende Beisetzung ist öffentlich, weil auch in Essen viele angeblich nicht wussten, was die Herren trieben.

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17. November 1947 in Nürnberg beginnt der Prozess gegen Alfried Krupp. Er wird zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt. Doch solange wird es nicht dauern. Die Bundesregierung will wieder militärisch Aufrüsten. Da braucht man erfahrene Leute. Damit man irgendwann, den sozialistischen, kommunistischen Virus killen kann.